Elisabeth brachte mich auf die Idee, nach Heiligengeschichten zu suchen. Es existieren sogar mehrerer solcher Seiten. Auf einer, nämlich dieser: http://www.heiligenlegenden.de/ fand ich zum heutigen Datum dies:
"Man erzählt vom heiligen Erzbischof Hartwig unter anderem auch folgende wunderbare Begebenheit. Einst begab er sich am Fest des heiligen Andreas an einem Ort seiner Diözese, der Thale hieß. Es war ein kalter Wintertag. Der heilige Bischof wollte die Kirche dieses Ortes einweihen. Der Weg führte ihn durch einen Wald. Hier brach er einen Zweig von einem Baum ab und trug ihn eine Weile in der Hand. Plötzlich zeigten sich an dem Zweig die freundlichsten Blühten. Dieser Zweig wurde von den Gläubigen als kostbare Erinnerung an diese wunderbare Begebenheit lange Zeit aufbewahrt. Die Stelle aber, wo der abgerissene Zweig zu blühen begann, nannte man Blühenbach."
Nicht nur, dass es ziemlich gut zu meinem letzten Eintrag passt, in dem ich von Braunlage erzählte. Auch heißt es über den Erzbischof Harwtig:
"Seine größte Sorgfalt wendete der treue Hirte den Armen und Verlassenen zu. Er war der Vater der Waisen und der Schutz der Witwen. Den Betrübten war er ein Tröster, und die dem Tode der Seele verfallenen waren, erweckte er wieder zum neuen Leben aus Gott, zu lebendigen Gliedern am Leibe Jesu Christi."
Dass es Menschen gibt über die man so etwas sagen kannt, erfüllt mich mit unendlicher Hoffnung. In unsere Welt gibt es sowas doch fast gar nicht mehr (das fällt mir gerade heute, an einem Montag auf). Jeder lebt für sich. Das ist es, was mich immer für den christlichen Glauben offen gehalten hat - die Nächstenliebe. Dafür scheint iim Alltag der meisten wenig Platz zu sein.
Montag, 14. Juni 2010
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